Compliance

It takes 20 years to build a reputation and five minutes to ruin it. If you think about that, you'll do things differently. (Warren Buffett)

Die Fürsorgepflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind weitgehend sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben die Pflicht, auf Diskriminierung in ihrer Einrichtung zu reagieren. Ignorieren sie ihnen bekannt gewordene Grenzüberschreitungen oder treffen sie keine Maßnahmen, um solche erkennen zu können, können sie schadenersatzpflichtig werden. Bei Sexismus und sexueller Belästigung handelt es sich um Formen von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht verhindern bzw. adäquat darauf reagieren müssen. 

Wird der Fürsorgepflicht nicht entsprochen, belastet dies die Betroffenen, aber auch das Unternehmen Sexuelle Belästigung am

Besonders im Arbeitsumfeld spielt sexuelle Belästigung eine immer bedeutendere Rolle. Nicht, weil sie häufiger vorkommt, sondern, weil Belästigte sich der Belästigung bewusster sind denn je. Dennoch scheuen viele Betroffene davor zurück, die Grenzüberschreitung direkt danach anzusprechen oder sie zu melden. Fehlende interne Prozesse und die Unsicherheit, welche Konsequenzen eine Meldung für sie selbst haben könnte, erhöhen die Hemmschwelle. Betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fühlen sich daher häufig alleine gelassen, ein feindliches Arbeitsumfeld und das Gefühl von Ohnmacht können in Folge zur Dauerbelastung werden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass Betroffene erst nach Jahren Vorwürfe erheben. Es liegt auf der Hand, dass kranke, frustrierte oder wütende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, denen keine Möglichkeit gegeben wird, offen über das Erlebte zu sprechen, Ihrem Unternehmen hohe Kosten verursachen. Daraus können erhebliche Reputationsschäden für den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin resultieren.

Durch die Professionalisierung der Fürsorgepflicht - vor allem durch die Einführung standardisierter (Melde)Prozesse - werden Sexismus und sexuelle Belästigung sowie deren schädliche Auswirkungen minimiert und die Chance, Gender-Diversität zu erreichen, erhöht.

Der falsche Umgang mit sexueller Belästigung und Sexismus am Arbeitsplatz kann wirtschaftsschädigend sein:

Neben möglichen rechtlichen Konsequenzen, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu befürchten haben, wenn sie sexueller Belästigung in Ihrer Einrichtung nicht adäquat vorbeugen bzw. darauf reagieren, können bekanntgewordene Grenzüberschreitungen innerhalb des Unternehmens umfassende negative Konsequenzen nach sich ziehen. Unter anderem:

Reputationsverlust der Einrichtung

 Auftragslage: Aufträge werden an andere Einrichtungen vergeben 

 Recruiting: Geringeres Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern

 Geschäftsbeziehungen: es wird schwieriger Vertragspartnerinnen und Vertragspartner zu finden

Hohe Fluktuation, insbesondere weiblicher Arbeitskräfte

Abgang qualifizierter Arbeitskräfte

Motivation der Kolleginnen und Kollegen sinkt

wirtschaftlicher Benefit von Frauen in Führungspositionen geht verloren

 Attraktivität als Arbeitgeber bzw Arbeitgeberin sinkt

Fokus auf Ausweichstrategien

Produktivitätsverlust

 vermehrte Krankenstände

innerliche Kündigung

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden unter anderem danach gemessen, ob sie in ihrer Einrichtung auf sexuelle Belästigung und Sexismus reagieren und welche vorbeugenden Maßnahmen sie setzen.

Wesentlich ist, wie damit umgegangen wird: eine Verhinderung wird nie gänzlich gewährleistet werden können, eine Minimierung und die richtige Reaktion damit hingegen schon. 

Wir unterstützen Sie gerne dabei!