Gender Diversity

Warum Gender Diversity?

  • Eine geschlechtsparitätische Führungsebene hat positive Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.
  • Gemischte Teams kommen zu innovativeren Ergebnissen.
  • Soziale Fähigkeiten werden in die Führungskultur implementiert.
  • Gesetzliche Vorgaben werden erfüllt.
  • Eine diverse Führungsebene ist Antriebsfaktor für alle Arbeitnehmer/innen, es bis an die Spitze schaffen zu können.

Durch die Beseitigung sexistischer Strukturen, erhöhen sich die Chancen, weibliche Arbeitskräfte zu behalten und die arbeitgeberseitigen Schutz- und Sorgfaltspflichten gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erfüllen. 

Ignorierter Sexismus verhindert Frauen in Führungsetagen

Unternehmen brauchen Frauen. Das ist bekannt. Frauen in Führungspositionen begünstigen den wirtschaftlichen Erfolg. Das ist ebenfalls bekannt, aber die meisten Unternehmen erreichen dieses Ziel nicht oder nicht ausreichend. 

Sexistische Strukturen, die sich stark an der homogenen, männlichen (weißen) Norm orientieren, verhindern, dass Frauen den Aufstieg schaffen oder schaffen möchten. Ist das ehrliche Ziel tatsächlich eine Gender-Parität in den Führungsetagen, so sind Lippenbekenntnisse mit monatlichen women-only Treffen keine ausreichenden Maßnahmen. Unbewusste Vorbehalte, eingefahrene Strukturen und der unterschiedliche Umgang mit weiblichen und männlichen Mitarbeitern müssen ehrlich evaluiert und analysiert werden, um Veränderung zu ermöglichen und zu beschleunigen, denn das Fehlen einer diversen Führungsebene, schadet dem wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens. sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz; Sexismus am Arbeitsplatz

Compliance & Diversity: Sexuelle Belästigung durch den Abbau von Sexismus verhindern

Während Sexismus die soziale Konstruktion von Unterschieden zwischen Frauen und Männern bezeichnet und damit die ideologische Grundlage für Diskriminierung aufgrund des Geschlechts bildet, stellt sexuelle Belästigung als ein geschlechtsbezogenes, unangemessenes Verhalten eine mögliche Form resultierenden, sexistischen Verhaltens dar. (Diehl/Rees/Bohner, 2014)

  • Sexuelle Belästigung und Sexismus sind miteinander verbunden.
  • Sexismus ist die Struktur, in der sexuelle Belästigung ermöglicht wird.
  • Sexuelle Belästigung ist eine Ausprägung von Sexismus.
  • In einer nicht sexistischen Gesellschaft, werden Übergriffe auf die sexuelle Integrität - insbesondere als Mittel der Machtdemonstration - nicht geduldet.
  • Durch die Beseitigung sexistischer Strukturen im Arbeitsumfeld, wird sexuelle Belästigung minimiert. sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz; Sexismus am Arbeitsplatz

Fakten zu sexueller Belästigung und Sexismus

Für das Vorliegen einer sexuellen Belästigung ist eine Berührung nicht zwingend erforderlich I

I Sexismus äußert sich häufig indirekt I

Sexuelle Belästigung ist kein Kompliment I

Von Sexismus sind nicht nur junge Frauen betroffen I

Auch Männer werden sexuell belästigt I

Sexuelle Belästigung ist kein erwünschtes Verhalten - wenn das so wäre, wäre es keine Belästigung I

Sex ist nur ein Aspekt sexueller Belästigung, Macht ist ein ganz wesentlicher anderer I

Es ist für viele Betroffene sehr schwer, Grenzüberschreitungen anzusprechen I

Nur, weil Grenzüberschreitungen nicht angesprochen und gemeldet werden, heißt das nicht, dass sie nicht existieren I

Sexuelle Belästigung ist eine Form der Diskriminierung I

Arbeitgeberin und Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht - auch hinsichtlich sexueller Belästigung und Sexismus in Ihrer Einrichtung I

Sexuelle Belästigung ist keine Ausnahmeerscheinung I