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FAQ

Antidiskriminierung bedeutet für uns mehr als Sensibilisierung. Wir verbinden Antidiskriminierungsrecht (AGG, GlBG) mit Sozialpsychologie, Organisationsentwicklung und Empowerment. Ziel ist, Diskriminierung zu erkennen, zu verhindern und professionell zu bearbeiten – in Teams, Organisationen und Bildungseinrichtungen.

Unsere Workshops, Schulungen, Seminare und Fortbildungen zu Diskriminierung und Antidiskriminierung richten sich an Arbeitgeber:innen, Organisationen, Bildungseinrichtungen, NGOs, öffentliche Stellen, Führungskräfte, Teams, Multiplikator:innen und Privatpersonen. Inhalte und Methoden passen wir an Branche, Zielgruppe und Vorkenntnisse an.

Diskriminierung ist eine Benachteiligung oder Herabwürdigung aufgrund geschützter Merkmale. Diskriminierung kann offen oder subtil auftreten (z. B. Mikroaggressionen). Diskriminierung kann unmittelbar oder mittelbar sein und betrifft häufig Zugang, Chancen, Sprache, Bewertung, Aufgabenverteilung oder Teilhabe.

Je nach Rechtsrahmen sind u. a. Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung, Alter, Behinderung und sexuelle Orientierung relevant. Wir erklären in Workshops und Schulungen, welche Schutzbereiche im jeweiligen Kontext (AGG/GlBG) gelten.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz umfasst unerwünschte, sexuell bestimmte Verhaltensweisen, die die Würde einer Person verletzen oder ein einschüchterndes, feindseliges oder entwürdigendes Umfeld schaffen. Sexuelle Belästigung kann verbal, nonverbal oder körperlich sein (z. B. Kommentare, Nachrichten, Bilder, Berührungen).

Es kann sexuelle Belästigung sein. Entscheidend ist, ob das Verhalten unerwünscht ist und Grenzen verletzt. In unseren Workshops zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz klären wir typische Graubereiche: Komplimente, „Scherze“, Anspielungen, Körperkommentare, wiederholte Einladungen oder DMs.

Arbeitgeber:innen haben eine Fürsorgepflicht. Sie müssen Prävention sicherstellen, Vorwürfe ernst nehmen, Betroffene schützen, geeignete Maßnahmen setzen und faire Verfahren gewährleisten. Dazu gehören klare Richtlinien, Ansprechstellen, Beschwerdewege, Dokumentation und Schulungen. Workshops und Schulungen sind ein wirksamer Teil der Prävention.

Wichtig sind Vertraulichkeit, Schutz und Struktur. Wir empfehlen ein professionelles Vorgehen: Ansprechperson definieren, Informationen aufnehmen, dokumentieren, rasch klären, Betroffene schützen, fair gegenüber allen Beteiligten handeln und geeignete Maßnahmen setzen. Wir unterstützen mit Beratung, Strukturaufbau und Trainings.

Sexuelle Belästigung ist kein „normaler Konflikt“, sondern eine Grenzverletzung mit Diskriminierungsdimension. Konflikte können eskalieren; sexuelle Belästigung betrifft Würde, Machtverhältnisse und Sicherheit. In unseren Schulungen unterscheiden wir systematisch: Konflikt – Grenzverletzung – Belästigung – Gewalt.

Grenzverletzungen sind Handlungen, die persönliche Grenzen überschreiten – oft ohne Absicht, aber mit Wirkung. Wiederholte Grenzverletzungen können zu einem entwürdigenden Umfeld beitragen. In Workshops trainieren wir, Grenzverletzungen früh zu erkennen und anzusprechen.

Machtmissbrauch liegt vor, wenn formale oder informelle Macht genutzt wird, um andere zu drängen, einzuschüchtern oder zu benachteiligen. Machtmissbrauch ist ein zentraler Risikofaktor für Diskriminierung und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Wir behandeln Machtmissbrauch in Trainings praxisnah und strukturell.

Psychologische Sicherheit bedeutet: Mitarbeitende können Probleme ansprechen, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Ohne psychologische Sicherheit werden Diskriminierung und sexuelle Belästigung oft nicht gemeldet. Unsere Workshops stärken Sprache, Prozesse und Führungskultur, damit Meldungen möglich sind.

Mobbing ist systematische, wiederholte Ausgrenzung oder Herabwürdigung. Diskriminierung kann Mobbing verstärken oder als Motiv wirken. In Schulungen zu Mobbingprävention und Antidiskriminierung zeigen wir, wie Muster erkannt und wirksam unterbrochen werden.

Gewaltfreie Kommunikation unterstützt klare, respektvolle Sprache, deeskalierende Feedbackkultur und Verantwortung. Sie ist hilfreich, um Grenzverletzungen anzusprechen, Diskriminierung zu thematisieren und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten – ohne Schuldzuweisung, aber mit Klarheit.

Wir bieten Workshops, Schulungen, Seminare, Vorträge, Fortbildungen, Trainings, Coachings und Beratung. Formate sind online, in Präsenz oder hybrid möglich. Dauer reicht von 60–90 Minuten (Impuls) bis zu Tages- und Mehrteilschulungen.

Typisch sind: gemeinsames Begriffsverständnis, rechtliche Grundlagen (AGG/GlBG), sozialpsychologische Mechanismen (Bias, Gruppenprozesse), Fallarbeit, konkrete Tools, Leitfäden, Rollenklärung, und Transfer in den Arbeitsalltag.

Ja. Führungskräfte haben eine zentrale Rolle bei Fürsorgepflicht, Prävention, Intervention und Kultur. Unsere Schulungen für Führungskräfte fokussieren auf Handlungssicherheit, Gesprächsführung, Eskalationslogik, Dokumentation und faire Verfahren.

Ja. Wir unterstützen HR, Compliance, Betriebsrat/Personalvertretung, Vertrauenspersonen und interne Beschwerdestellen mit spezialisierten Trainings: Prozessdesign, rechtliche Einordnung, Gesprächsleitfäden, Dokumentationsstandards, Schutzmaßnahmen, Kommunikation und Prävention.

Vertraulichkeit ist ein Grundprinzip unserer Arbeitsweise. Wir klären vorab Rollen, Umgang mit Informationen, Grenzen der Vertraulichkeit und Dokumentationswege. In sensiblen Fällen beraten wir so, dass Betroffene geschützt und Verfahren fair bleiben.

Evidenzbasiert heißt: Wir arbeiten auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Sozialpsychologie, Organisationsforschung und Antidiskriminierungsarbeit – und verbinden das mit rechtlicher Fundierung (AGG/GlBG) und Praxiserfahrung.

Ja. Wir bieten Beratung und Empowerment für Einzelpersonen, etwa bei Diskriminierung, Grenzverletzungen oder Fragen zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Wir klären Optionen, nächste Schritte und Unterstützungswege.

Die Basisberatung ist eine kostenpflichtige Standortbestimmung (1–3 Stunden) für Organisationen, die etwas tun wollen, aber noch nicht wissen, welche Maßnahme passt. Ergebnis ist ein klarer nächster Schritt (z. B. Workshop, Richtlinie, Prozessaufbau). Kosten: EUR 350–1.000 je nach Aufwand.

Gender Compliance bezeichnet die rechtssichere und wirksame Umsetzung von Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsanforderungen in Organisationen. Dazu zählen Prävention von sexueller Belästigung, klare Verfahren, Trainings, Dokumentation und Verantwortlichkeiten.

Ja. Wir bieten Schulungen zu Gender- und Diversity-Mainstreaming, insbesondere für öffentliche, wissenschaftliche und international eingebundene Organisationen an. Inhalte: Grundlagen, Umsetzung in Projekten/Prozessen, Bias-Mechanismen, Sprache, Daten, Verantwortung.

CSRD/ESRS bedeutet: Unternehmen müssen über soziale Aspekte (u. a. Workforce-Themen) berichten – inklusive Risiken, Maßnahmen und deren Wirksamkeit. Trainings, Prävention, Beschwerdewege und Kulturmaßnahmen können Teil einer glaubwürdigen sozialen Nachhaltigkeitsstrategie sein. Wir unterstützen bei Konzeption und Umsetzung.

Preise hängen von Gruppengröße, Dauer, Format, Individualisierung und Vor-/Nachbereitung ab. Pauschalen sind daher meist nicht sinnvoll. Beratungsleistungen werden nach Stundensatz abgerechnet.

Ja. Wir bieten einen NGO-Rabatt sowie Vergünstigungen für Bildungseinrichtungen und faire Konditionen für Privatpersonen an.

Kontaktieren Sie uns. Wir klären Anliegen, Zielgruppe, Rahmen und gewünschte Wirkung. Danach erhalten Sie ein passendes Angebot (Workshop/Schulung/Vortrag/Beratung) – transparent und verlässlich.

Beispiele sind anzügliche Kommentare, sexualisierte Witze, wiederholte Nachfragen nach Dates, Kommentare über Körper oder Kleidung, unerwünschte Berührungen, das Zusenden sexualisierter Bilder, das Zeigen pornografischer Inhalte, das „Festhalten“ in Gesprächen oder das Ausnutzen hierarchischer Abhängigkeiten.

Einvernehmlichkeit ist der Kern. Ein Flirt ist wechselseitig und erwünscht. Sexuelle Belästigung ist unerwünscht oder setzt Druck/Abhängigkeit voraus. Wenn ein „Nein“ ignoriert wird oder eine Person sich nicht sicher fühlt, ist das ein Warnsignal.

Prävention heißt: klare Regeln, sichtbare Haltung, regelmäßige Schulungen, Ansprechstellen, einfache Meldewege, Schutzmaßnahmen, konsequente Reaktion und eine Kultur, in der Grenzen respektiert werden.

Die Fürsorgepflicht verpflichtet Arbeitgeber:innen, Beschäftigte vor Belästigung, Diskriminierung und Gefährdungen zu schützen. Sie umfasst Prävention, Intervention und Nachsorge – inklusive geeigneter organisatorischer Maßnahmen.

Ruhig bleiben, ernst nehmen, zuhören, dokumentieren, Schutz klären, keine Versprechen geben, die nicht gehalten werden können, und den strukturierten Prozess starten. In Trainings üben wir Gesprächsführung und nächste Schritte.

Sie können unterstützen, nachfragen, Grenzen benennen („Das war nicht okay“), Betroffene stärken und – je nach Setting – melden oder eine Ansprechperson einbeziehen. In Workshops trainieren wir Zivilcourage und sichere Intervention.

Häufige Gründe: Angst vor Konsequenzen, fehlende psychologische Sicherheit, Abhängigkeit, Scham, Zweifel an der Ernstnahme oder unklare Prozesse. Prävention und klare Strukturen senken diese Hürden.

Bagatellisierung, Schuldumkehr, öffentliche Diskussion, informelles „Abklären“ ohne Struktur, fehlende Dokumentation, Druck auf Betroffene oder vorschnelle Sanktionen ohne Verfahren. Unsere Beratung hilft, Fehler zu vermeiden.

Sinnvoll sind zeitnahe Notizen: Datum, Ort, Beteiligte, Wortlaut/Handlungen, Zeugen, Reaktionen, Folgeereignisse. Dokumentation schützt Betroffene und Organisation und hilft, fair zu klären.

Typisch: Definitionen, rechtlicher Rahmen (AGG/GlBG), Fallbeispiele, Graubereiche, Rollen (Führung/HR/Team), Meldewege, Gesprächsleitfäden, Prävention, Transfer in den Alltag.

Awareness bedeutet Aufmerksamkeit für Machtverhältnisse, Grenzverletzungen und Diskriminierungsrisiken – und konkrete Handlungsfähigkeit: erkennen, benennen, reagieren, unterstützen.

Wir unterstützen durch strukturierte Beratung, Prozessdesign, Kommunikationsstrategie, Training für Schlüsselrollen und – wenn sinnvoll – begleitete Workshops zur Stabilisierung der Teamkultur.

Fairness bedeutet: Schutz der betroffenen Person, Vertraulichkeit, keine Vorverurteilung, klare Zuständigkeiten, dokumentierte Schritte, rechtliche Einordnung und verhältnismäßige Maßnahmen.

Diversity ohne Antidiskriminierung bleibt oft symbolisch. Prävention braucht Diversitätskompetenz, klare Normen und Strukturen. Trainings verbinden Diversity, Fairness, Fürsorgepflicht und konkrete Prävention sexueller Belästigung.

Ein System mit klaren Ansprechpersonen, sicheren Kanälen, transparenten Abläufen, Schutzmaßnahmen und Rückmeldeschleifen. Wir helfen beim Aufbau und der Schulung der beteiligten Rollen.

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